Der stille Begleiter auf Reisen

Ein Smartphone zeigt eine proaktive Marvin-Benachrichtigung in einem Hotelzimmer-Kontext.

In den letzten Wochen war ich viel unterwegs. Koffer packen, Hotel-Check-in, fremde Städte. Das ist der Moment, in dem Marvins Datenbank mit den festgefahrenen Routinen aus München nichts mehr anfangen kann. Ich habe mich gefragt: Kann Marvin mir in dieser fremden Umgebung nützlich sein, ohne dass ich ihn aktiv danach frage?

Die erste Zustandslogik

Ich habe Marvin eine ganz einfache Logik beigebracht. Es ist kein „Sprechen“, es ist eher ein vorsichtiges Antippen via Notification auf mein Handy:

Die Regel lautet:

  • Wenn: Marvin erkennt, dass ich nicht zu Hause bin (GPS-Check gegen Home-Koordinaten).
  • Und wenn: Marvin erkennt, dass ich mich in einem Hotel befinde (Kategorie-Check via Google Places).
  • Dann: Sende eine E-Mail oder Notification mit interessanten Orten in der direkten Umgebung des Hotels.

Warum E-Mail?

Ich habe mich bewusst gegen Push-Nachrichten entschieden, die sofort auf dem Screen aufpoppen. Marvin soll nicht nerven. Eine E-Mail ist asynchron – ich lese sie, wenn ich Zeit habe, vielleicht abends an der Hotelbar oder morgens beim ersten Kaffee. Es fühlt sich eher wie eine vorbereitete Notiz an als wie ein Befehl.

Das Gefühl von Vorbereitung

Es ist faszinierend: Obwohl ich das Skript selbst geschrieben habe, ist es ein seltsam schönes Gefühl, im Hotel anzukommen und kurze Zeit später eine Liste mit Cafés und Sehenswürdigkeiten zu erhalten, die genau um die Ecke liegen. Es reduziert diesen „Leerlauf“ und das ständige Suchen in Google Maps.

Marvin wird langsam von einem reinen Daten-Archiv zu einem Begleiter. Er kennt meinen Zustand („auf Reisen“) und passt sein Verhalten darauf an.

Was ich gelernt habe

Kontext ist mehr als nur ein Ort. Kontext ist auch die Abwesenheit des Gewohnten. Dass Marvin weiß, wann er nicht im Standard-Modus operieren soll, ist für mich der wichtigste Fortschritt in diesem Monat.

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