Festanstellung Design Thinker?

Oft wird der Design Thinker als Freelancer angeheuert. Er kommt, packt das Problem an, moderiert, liefert in kurzer Zeit ein Ergebniss und ist wieder weg.

Natürlich besteht die Hoffnunf, dass er so ein gutes Ergebniss hinterlassen hat, dass er wieder und wieder angeheuert wird. Und im Grunde ist das auch was gutes… aber…

Wieso sollte ein Unternehmen einen Design Thinker fest anstellen?
Ganz einfach: Weil Probleme nie aufhören (sie sind Teil der Innovation) UND weil Empathie, tiefe Emphatie, Zeit brauch und mit jedem Problem auch neu hinterfragt werden muss!

Betrachten wir uns die Phasen des Design Thinkings sehen wir am Anfang die Emphatie. Mit dem Kunden, mit den Mitarbeitern, mit den Kunden der Konkurrenz, mit einfach allen Stakeholdern.
Research bedeutet Fragen zu finden. Fragen über alle Stakeholder. Fragen zu den Trends die unser Produkt beeinflussen. Fragen zu der Entwicklung der Trends, was wieder Fragen über die mögliche Zukunft dieser Trends und somit auch über die Zukunft unseres Produktes.
Die Experteninteviews vertiefen das Wissen und erweitern die Fragen ins Unendliche. Die Stakeholdermap wird gösser und die Personas und Future Szenarios werden mehr und mehr.
Wir erstellen Jobs to be done und WKW´s. Wir produzieren tausende Ideen und entscheiden uns für ein paar wenige und geben dann unsere restliche Energie in den Prototypen und das Testen eben diesen.

Das Design Thinking Projekt ist durch und der freelancende Design Thinker verlässt unsere Firma wieder. Weil er teuer ist.. weil wir ja einen Prototypen haben der uns weiter bringt…weil er nur für ein paar Wochen gebucht war.
Und was lässt er zurück: Wände voller JOB´s, WKW´s, PainPoints, Personas, Szenarios, Ideen….
Und während die dort an der Wand kleben, entwickelt sich die Welt weiter. Unser Produkt entwickelt sich weiter. Unsere Stakeholder… ja genau… entwickeln sich weiter. Bis wir letztendlich wieder am Anfang sind und überlegen einen Design Thinker zu engagieren. Schliesslich kann sich keiner mehr erinnern wie wir mit dem letzten gerarbeitet haben. Wie der Prozess war, und wie wir jetzt weiter machen. Also machen wir die Wände frei. Holen uns für das nächste Problem jemanden fürs Design Thinking und fangen noch mal am Anfang des Prozesses.

Betrachten wir uns diesen Verlauf aus der agilen Sicht, ist die Lösung eigentlich sehr einfach: Stell den Design Thinker ein! Als Design Thinker für euer neues Design Thinkin Department! (Oder die Innovations Abteilung? Abteilung X? Etage 54?)

Während wir uns mit der Umsetzung und Marktfertigung des Prototypens beschäftigen, geht der DT in die nächste Iteration. Er betrachtet seine Design Wand, holt sich noch ein paar andere Experten, erweiterte die Stakeholder Map. Schaut sich ein paar der Trends die beim letzten durchlauf zurückgelassen wurden. Clustert die Ideen. Erstellt weitere Szenarios und Personas und bereitet alles für das nächste Problem vor!

Gleichzeitig verbeitet er den agilen Gedanken. Bringt Lösungen für interne Probleme. Zeigt euch nebenbei noch, wie die vier Stunden Meetings auf 45 minuten gebracht werden können. Hilft dabei Prozesse zu verbessern. Und vieles mehr. Natürlich abhängig von den Freiheiten die der Design Thinker in dem Unternehmen bekommt. (Das wichtige Wort hier ist wirklich: FREIHEITEN!)

Es steht nichts dagegen es als Freelance Projekt zu starten. Design Thinking kennen zu lernen. Aber das Produkt und die Welt um das Produkt herum wird sich nach dem Projekt weiter entwickeln.

Erst wenn der Design Thinker tief in das Produkt eingetaucht ist. Alle Stakeholder kennt. Vertiefte Intervies mit Stakeholdern geführt hat. Eure Wünsche für die Zukunft kennt. Die Trends die das beeinflussen. Die Pains und Gains der Nutzer, Käufer, Kunden, Mitarbeiter. Erst dann kann er sein ganzes Potential entfalten!

Ray-Allen Taylor
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Ray-Allen Taylor

Musicalactor – Vocal Coach – Design Thinker

 

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